Samstag, 12. Januar 2013

FDIC schliesst erstmals eine Bank 2013


Die FDIC (Einlagensicherungsbehörde) hat am Freitag eine kleine Bank in Washington geschlossen.

Damit ist die erste Bank im Jahr 2013 verstaatlicht worden, nachdem im Vorjahr insgesamt 51 Banken gescheitert waren.

Die Zahl der Bankschliessungen im Jahr 2012 markiert einen deutlichen Rückgang aus den beiden Vorjahren.

Die verstaatlichte Bank verfügt insgesamt über ein Anlagevermögen von 97,78 Mio. $ und Einlagen von 96,5 Mio. $. Die Kosten der geschlossenen Bank betragen für die öffentliche Hand  schätzungsweise 20,3 Mio. $.

In einer stark wachsenden Wirtschaft werden jährlich i.d.R. nur vier oder fünf Banken im Durchschnitt geschlossen.

Bankpleiten:
2013: 1
2012: 51
2011: 92
2010: 157
2009: 140
2008: 25
2007: 3


Die Kosten der gescheiterten Banken von 2008 bis 2011 belaufen sich auf 88 Mrd. $. 2011 hat der Ausfall von 92 Banken 7,9 Mrd. $ für die öffentliche Hand gekostet.

Die Behörde schätzt die Kosten von 2012 bis 2016 insgesamt auf 10 Mrd. $. Das Geld der Sparer ist nicht in Gefahr. Die Einlagen werden bis zu 250'000 $ pro Konto staatlich geschützt.

Die Kosten der Ausfälle (140 Banken) im Jahr 2009 beliefen sich für die FDIC auf rund 36 Mrd. $. Die Kosten für 2010 (157 Banken) betragen mit 23 Mrd. $ etwas weniger, weil im Vorjahr im Durchschnitt kleinere Banken gescheitert sind.

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